Maximilian Boehm Foto

Maximilian Böhm wurde am 1. September 1965 in Mainz am Rhein geboren. Die behütete und glückliche Kindheit als Einzelkind unter vielen Cousins und einer Cousine wurde durch den frühen Tod des Vaters abrupt beendet und der Schock wirkte lange nach.
Nach dem Abitur an einer Jungenschule und dem obligatorischen Wehrdient folgte das Studium der Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft, nachdem der damals bereits aufkeimende Gedanke, Schriftsteller zu werden und begleitend Journalistik oder Germanistik zu studieren, zugunsten einer pragmatischen Lösung verworfen wurde.
Nach dem Studium an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz, und einem Horizont erweiternden Studienjahr in San Diego, Kalifornien, folgte die kurzfristig getroffene Entscheidung, eine Karriere als Banker anzustreben. Die erste Stelle erwies sich als Sprung ins kalte Wasser einer interessanten Thematik, aber eines unpassenden Umfeldes.
Privat läuft es besser; Beendigung des Alleinlebens und Hochzeit mit einer wunderbaren Frau.

Beruflich erfolgt die Übersiedlung in die Finanzmetropole nach Frankfurt am Main, zu einer Arabischen Bank mit all ihren großen und kleinen Geschichten, anschließend weitere Stationen in Frankfurt und London bei einer deutschen Investmentbank und schließlich der Wechsel in die nördlichste Stadt Italiens, nach München. Eine große Versicherung hatte den letzten Arbeitgeber einfach gekauft.
Die Phase der internationalen beruflichen Reisen beginnt und damit verbunden das Kennenlernen mehr oder weniger interessanter neuer Charaktere und deren Lebensphilosophien. Interessant wird es immer dann, wenn sich hinter der Fassade eine kreative Lebensphilosophie verbirgt, weniger fesselnd, sofern sich das Gegenüber nicht weiter entpuppt und der langweilige Technokrat des ersten Händeschüttelns zur Gewissheit wird.
In diese Zeit fallen viele Veröffentlichungen zu wirtschaftsphilosophischen Themen und der Entschluss, möglichst viel Zeit in Venetien am Gardasee zu verbringen, um dort zu schreiben.

Beruflich steht wieder einmal ein Wechsel an, diesmal aus dem traditionellen Bayern ins internationale Luxemburg. Neue Herausforderungen und neue Perspektiven, andere Lebensphilosophien, jetzt eingebettet in ein französisches Umfeld.
Schließlich reift die Entscheidung, all die Ideen und Geschichten zu einem ersten Roman zu verarbeiten und es entsteht der erste Roman; „Bar Luxembourg“.